Wer in der Kultur- und Sporthalle in Haibach Sport treiben will, muss kerngesund sein – und sollte sich auf Einiges gefasst machen …

Wer in der Kultur- und Sporthalle in Haibach Sport treiben will, muss kerngesund sein – und kann sich auf Einiges gefasst machen.

Zu diesem Schluss kommt man, wenn man sich die Bilder der Sanitäranlagen anschaut, die uns Gerda Ott von den Haibacher Keglern – auch im Namen einiger anderer Vereine und Gruppen –  zur Verfügung gestellt hat.

CIMG7675 WC Gaststätte (2)

Was tut der Gemeinderat?

WasserablaufNach einer ausführlichen Bilderdokumentation, die insgesamt von rund 250 Haibacher Sportlern aus mehreren Vereinen unterschrieben wurde, beschäftigte sich der Gemeinderat am 3. Juli 2013 mit dem Thema. Wir berichteteten (hier klicken).

In der Sitzung wurde besprochen, dass sich der Arbeitskreis „KuS-Halle“ mit dem Thema beschäftigen soll. Immerhin geht es dort nicht nur um die sanitären Anlagen, sondern auch um viele andere Probleme, die möglicherweise eine Generalsanierung erforderlich machen.

Dieser Arbeitskreis soll im Oktober (!) über seine Ergebnisse berichten. Realistisch gesehen wird sich damit in diesem Jahr für die Sportler nichts mehr bewegen.

„Unserer Meinung nach viel zu spät“ sagt Gerda Ott.

Kegelbahn VorraumAußerdem hat die Gemeinde Haibach gerade noch ein anderes Großprojekt am Laufen. Der Neubau von Feuerwehrhaus und Bauhof wird erst im September eingeweiht und man will sich parallel dazu nicht noch ein weiteres Großprojekt ans Bein zu binden? … lässt der Bürgermeister in der Sitzung durchklingen. Dies war auch unser Eindruck als stille Zuhörer der genannten Gemeinderatssitzung.

Ein Vorschlag von FWG-Gemeinderatsmitglied Jürgen Goldhammer, zunächst mit einer kostengünstigen Sofortmaßnahme den Sportlern über die Runde zu helfen, ohne sich für eine spätere Generalsanierung etwas zu verbauen, wurde in der Sitzung schlichtweg ignoriert.

Was tut der Bürgermeister?

CIMG7717Ein Schreiben mit einem konkreten Umsetzungsvorschlag ging noch am 4. Juli – also am Tag nach der Sitzung – von Goldhammer an den Bürgermeister und die Vertreter der Fraktionen von CSU und SPD, verbunden mit dem Wunsch, dass das Thema in der letzten Gemeinderatssitzung vor der Sommerpause am 24. 7. nochmal besprochen werden soll.

Ziel: In der Sitzung am 24. 7. beschließen und die Gelder freigeben, damit zeitnah die Planung beginnen kann (Angebote einholen, Vergabe der Gewerke, usw.).

Eine Antwort auf dieses Schreiben gab es bis heute (22.07.) leider nicht.

Allerdings gibt es zwischenzeitlich einen Termin für ein Treffen des Arbeitskreises. Am 25. 7., also am Tag nach der Gemeinderatssitzung. Zumindest ein Teilerfolg. Es tut sich was.

Was sagen die betroffenen Vereine?

CIMG7671„Wir hatten gehofft, dass endlich etwas passiert“ war der einstimmige Tenor in einer lockeren Runde nach der Sitzung am 3. 7. Immerhin seien seit Jahren Gelder für diese Maßnahme im Haushalt der Gemeinde eingestellt. Warum nicht also endlich zupacken? Immerhin betrifft der beschriebene Zustand nicht nur die Sportler, sondern auch Gästetoilette der Gaststätte. Die von der FWG-Fraktion vorgeschlagene „Schnellsanierung“ wäre damit auf jeden Fall locker realisierbar und würde auch einer späteren Komplettsanierung nicht im Wege stehen.

„Die richtig schlimmen Bilder wurden in der Sitzung nicht einmal gezeigt“ meinte eine Vereinsvertreterin. …. aber das sollte uns nicht davon abhalten, sie hier auf unserer Seite zu zeigen. 🙂

Was tut die FWG?

DuschköpfeDie FWG hat die Möglichkeit über ihre Gemeinderäte Vorschläge und Anträge in den Gemeinderat einzubringen und kann versuchen die Sache zu beschleunigen. Aber: Wir sind nur 4 von insgesamt 21 Stimmen.

Und: Wir können über unsere Öffentlichkeitsarbeit weiterhin auf Missstände – wie diesen – hinweisen. Und darauf hoffen, dass etwas passiert – genau wie die betroffenen Vereinsvertreter und Sportler.

Nach dem nun dargestellten Zeitplan werden unsere Sportler jedenfalls noch bis mindestens Ende des Jahres mit dem derzeitigen Zustand leben müssen.

Vielleicht wird die Sitzung des Arbeitskreises, die am 25.07.2013 im Nebenzimmr des „Ritter Heydebach“ stattfindet, den Prozess der Sanierung doch noch etwas beschleunigen. Hoffen wir auf unseren Bürgermeister und seine Verwaltung, die ja manchmal sogar das Unmögliche möglich  machen.

Und hier noch ein paar weitere ausgewählte Bilder (von insgesamt 75):

Bildquelle: Gerda Ott (sowie andere Vereinsvertreter, die auf eine baldige Verbesserung der Situation hoffen)

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