Kaum zu glauben: Die zentralen Wahlkampfthemen, die Haibach bewegen ….

Es gibt derzeit offensichtlich 2 zentrale Probleme, die die Gemüter von SPD und CSU in Haibach erregen.  

Klar, es ist Wahlkampf und im Kampf für die eigenen Stimmen heißt es nochmal alles zu mobilisieren. Mit Sachargumenten, mit denen man üblicherweise um die Gunst der Wähler wirbt, hat das allerdings wenig zu tun, wie unsere beiden aktuellen Beispiele zeigen:

Problem Nr. 1. Die FWG kauft ihre Dienstleistungen außerhalb Haibachs ein, obwohl man diese auch in Haibach einkaufen könnte. Offensichtlich ein Kapitalverbrechen!

Konkret zielt der Vorwurf von CSU und SPD auf Profilbilder einiger unserer Kandidaten, die in einem Fotostudio in Schweinheim entstanden sind und die nun auf der Referenzseite des Fotostudios auftauchen. Wir hatten uns dafür auf unserer eigenen Seite mit einem entsprechenden Hinweis bedankt, den wir mit einem Screenshot der Originalseite  visualisiert hatten. Klick hier

Aber mal ehrlich: Hat jemand von Euch schon mal etwas außerhalb von Haibach gekauft, obwohl es eine ähnliche Ware auch in Haibach gegeben hätte? Ganz ehrlich!

Immerhin hat die Situation dazu geführt, dass die CSU Haibach nun auf Ihrer Facebook-Seite gebührend auf unsere Kandidaten hinweist. Dafür einen herzlichen Dank.

Die Folge: CSU und SPD Haibach haben übereinstimmend entschieden, unsere geplante gemeinsame Anzeige „Machen Sie Haibach stark im Landkreis“ im kommenden Mitteilungsblatt zu stornieren. Man wolle sich „davon distanzieren, dass man den Eindruck gewinnen könnte, das gemeinsame Bild sei von … aus Schweinheim gemacht“, hieß es in der Begründung. Obwohl das Foto auf der gemeinsamen Anzeige eindeutig den Urhebervermerk des Haibacher Fotostudios trägt (Klick hier), hält man diese Verwechslung bei den Bürgern offensichtlich für möglich.

Anmerkung: Generell stellt es die FWG ihren Kandidaten frei, wann, wie und wo sie ihre Bilder machen lassen. Die Bilder werden ausschließlich von den Kandidaten selbst finanziert. Einige davon entstanden auch in Haibach.

Problem Nr. 2. Der Kampf der geballten CSU gegen einen 23-jährigen Neueinsteiger, der in Haibach offensichtlich seine Plakate falsch aufgehängt hat.

Unser Gemeinderatskandidat Tobias Rückert hatte in Eigenintiative etwa 15 Plakate (!) (in A4-Größe) im Ortsgebiet aufgehängt. Grundsätzlich ist Plakatieren vor der Wahl auf öffentlichem Grund erlaubt, sofern das öffentliche Interesse dadurch nicht gefährdet wird und es der Plakatierungsordnung entspricht.

Generell begrüßt die FWG die Eigeninitiative von Kandidaten, sofern sie sich an die gesetzlichen Bestimmungen halten. Zeigt dies doch, dass sich diese Kandidaten auch aktiv in die Gemeindepolitik einbringen wollen, anstatt ausschließlich der Herde hinterherzulaufen.

Dass diese Plakate nun an verschiedenen Stellen ohne Vorwarnung verschwinden und dass man unserem Kandidaten im weiteren Verlauf „wildes Plakatieren“ vorwirft, ist für uns einfach nur unverständlich und zeigt schon eine gewisse Torschlusspanik.

Klar scheint: Tobias Rückert ist eindeutig unser Spitzenkandidat, den es zu bekämpfen – und im Umkehrschluss natürlich zu wählen – gilt.

Es tut uns natürlich leid, dass unseren „Mitbewerbern“ unsere Marketingstrategie und unsere Einkaufsstrategie nicht gefallen. Aber für sie waren sie ja auch nicht gedacht. 🙂

Ein Zitat eines Mitbürgers: „Wenn dies die einzigen Dinge sind, die man der FWG in den letzten Tagen vor der Wahl vorhält, dann habt ihr ansonsten wohl alles richtig gemacht.“

Wir sind sicher, die meisten unserer Haibacher Mitbürger finden diese beiden Geschichten genau so lächerlich wie wir. Unterstützen Sie uns am 16. März bei der Gemeinderatswahl mit Ihrer Stimme – sofern Sie dies per Briefwahl nicht bereits getan haben.

Ihre FWG Haibach-Grünmorsbach-Dörrmorsbach e.V.

P.S.: Facebook-Like bitte nicht vergessen!

3 Gedanken zu „Kaum zu glauben: Die zentralen Wahlkampfthemen, die Haibach bewegen ….

  1. Andreas Zenglein

    Liebe Kolleginnen und Kollegen der Haibacher FWG,

    Ihr solltet bei Euren Veröffentlichungen auf Eurer offiziellen Homepage schon darauf achten, dass Ihr bei der Wahrheit bleibt. Halbwahrheiten in Zeiten des Wahlkampfs vergiften sonst die Atmosphäre.

    Weder die Haibacher SPD noch die Haibacher CSU haben ein Problem mit der Plakatierung von Tobias Rückert. Sie können sie auch nicht verbieten. Niemand der beiden genannten politischen Parteien hat auch etwas mit dem Verschwinden einiger Plakate zu tun. Das wurde mir versichert.

    Einzig ich als Gemeindewahlleiter wurde von diversen Haibacher Bürgerinnen und Bürgern zu den „Schildern“ angesprochen. Daraufhin hatte ich einen ausführlichen Mailkontakt mit Tobias persönlich, nicht mit der FWG, und wir haben eine einvernehmliche Lösung gefunden. Es verlangt niemand die Beseitigung der Plakate; es gilt nur Regularien einzuhalten. Tobias war für die „Aufklärung“ dankbar, weil ihm die FWG-Verantwortlichen offensichtlich diese Vorgaben nicht sagen konnten.

    Einen weiteren Hinweis möchte ich an dieser Stelle auch noch geben:

    Wenn man davon spricht, „Tobias zu bekämpfen“ oder „die Aufklärung über die Haibacher Plakatierungsverordnung als lächerlich bezeichnet“, dann stellt sich wahrscheinlich nicht nur mir die Frage: Ist dies ein angemessener Sprachstil?

    Ich werde auch weiterhin die Dinge aller drei Fraktionen als Bürgermeister und Gemeindewahlleiter beobachten und mich melden, wenn ich meine, man ist wieder einmal (bewusst so formuliert) übers Ziel hinausgeschossen.

    Mit Grüßen aus dem Rathaus

    Andreas Zenglein

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  2. FWG Allgemein

    Dann scheint ja alles in Ordnung zu sein.

    Dass die Plakate immer dort verschwanden, wo zeitgleich Veranstaltungen der CSU stattfanden, war dann sicherlich ein Zufall.

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  3. Tobias Rückert

    Guten Abend Zusammen, dass die „Plakate“ gerade an den Plätzen verschwanden, an denen andere Parteien ihr Wahlveranstaltungen hatten, ist schon seltsam. Insbesondere ist es ärgerlich, dass an genau diesem Platz jetzt ein dreifach größeres Plakat der CSU hängt. Allerdings gilt es zu bedenken, dass die kleinen Plakate von der FWG und mir nicht entsorgt wurden, sondern zentral im Bürgerhaus in Dörrmorsbach aufbewahrt wurden. Über das Rechtliche, habe ich mich sowohl bei dir lieber Andreas als auch natürlich(!) bei meiner Fraktion der FWG informiert.
    Ich hoffe dieses Thema nun zum Abschluss bringen zu können.
    Auf eine faire Kommunalwahl 2014!
    Schließlich sind WIR ALLE HAIBACH

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