Zusammengefasst… Die FWG Anno Domini 2015

Text von Robert Fuchs.

Sehr zufrieden zeigten sich die Mitglieder der Freien Wählergemeinschaft (FWG) mit der Arbeit ihrer Gemeinderäte.

Bei der Jahresversammlung dankte Vorsitzender Ingo Adams ausdrücklich für ihr hohes Engagement. Die großen Themen der Gemeinde seien konstruktiv bearbeitet worden. Dabei habe sich immer wieder gezeigt, dass die drei Vertreter dem Grundsatz der FWG treu geblieben sind: Ohne Fraktionszwang die eigene Meinung vertreten. Vor jeder Gemeinderatssitzung hätten die Mitglieder die Möglichkeit, in den offenen Fraktionssitzungen ihre Meinung einzubringen. Um alle aktuell an der Gemeinderatsarbeit teilhaben zu lassen, sei ein regelmäßiger Rundbrief aufgelegt worden, der durch Emailversand jeden erreiche. Im Informationskasten gegenüber der Kirche werde die Bevölkerung weiterhin mit aktuellen Neuigkeiten „versorgt“, sagte Adams.

Gerne genutzt werde auch die Internetseite, auf der sich die Leser mit eigenen Beiträgen einbringen könnten.

„Flagge zeigen wir außerhalb der Gemeinderatsarbeit im Seniorenbeirat“, erzählte Adams von der neuen Einrichtung, die seiner Meinung nach von den Bürgern noch zurückhaltend genutzt werde.

Als einzige Gruppe in Haibach hätten sich einige Mitglieder öffentlich gegen das Freihandelsabkommen TTIP gewendet und mit mehreren Veranstaltungen Informationen weitergegeben.

In der Diskussion nahmen die FWG-Mitglieder die Ablehnung der Planung für ein „Seniorenheim“ durch den Gemeinderat wohlwollend auf. „Wer hat wirklich Interesse an einem Investor, der Wohnungen am Naturschutzgebiet bauen will?“, blieb als Frage offen.

Sorgen machten sich die Versammlungsteilnehmer um die finanzielle Entwicklung der Gemeinde. Die aktuellen Großprojekte seien zurzeit zwar ohne neue Schulden geplant, in Zukunft werde aber das Finanzpolster dadurch kräftig belastet.

Auf gesellschaftlicher Seite seien im letzten Jahr einige Höhepunkte zu verzeichnen gewesen, sagte Adams. Das 20-jährige Bestehen der FWG sei ausgiebig gefeiert worden. Im kommenden Jahr will sich die Gruppe wieder am Dorffest beteiligen.

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