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Wie ist Ihre Meinung zu folgenden Themen?

Kommentar zur Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses vom 28.10.2020

Na also, es geht doch! Sachliche Argumente wurden ausgetauscht, Kämmerer Thomas Wenzel konnte schnell und fundiert alle Fragen mit seinen Zahlen belegen und Bürgermeister Andreas Zenglein beteiligte sich als „Primus inter pares“ an der Diskussion. So kann man entspannt eine Sitzung leiten im Hinblick auf das, was das Ziel aller Verantwortlichen sein soll und im Sitzungssaal des Rathauses mahnt: „Das erste Gebot sei das öffentliche Wohl“

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Kommentar zur Sitzung des Kultur-, Sport- und Sozialausschusses vom 21.10.2020

So lästig kann Demokratie sein. Im Artikel 36 der Bayerischen Gemeindeordnung heißt es: „Der erste Bürgermeister führt den Vorsitz im Gemeinderat und vollzieht seine Beschlüsse.“ Wenn man aber, wie am Mittwoch geschehen, als Bürgermeister von vornherein gegen einen Antrag ist, kann man den Gemeinderäten klar zu verstehen geben (O-Ton Bürgermeister Andreas Zenglein): „Keiner im Rathaus will das machen, ich zwinge auch niemanden dazu!“

Das ist die falsche Einstellung zu einer demokratischen Arbeit! Entscheidungen trifft der Gemeinderat – der Bürgermeister hat mit seiner Verwaltung die Beschlüsse auszuführen, auch wenn es ihm nicht gefällt.

Lösung am Mittwoch: Es kommt gar nicht zur Abstimmung, wenn man merkt, dass es höchstens eine Gegenstimme geben wird.

Ist das Demokratie? Bürgermeister Andreas Zenglein konnte sich auf seinen braven Gemeinderat verlassen. Auch wenn die Mehrheitsmeinung anders war, wurde keine Abstimmung getroffen. Und wenn sich alle das gefallen lassen, ist es ja auch wieder eine demokratische Entscheidung.

 

Um was geht es eigentlich?

In einer lebendigen Demokratie ist die Information der Bürger wichtig. Eine gleichmäßige Verteilung des Wissens sorgt dafür, dass alle „auf Augenhöhe“ mitdenken und mitreden können. Nicht nur die „Experten“ dürfen die Besitzer des Wissens sein. Der gut informierte Bürger ist bemüht, vernünftig begründete Meinungen wenigstens auf dem Gebiet zu erlangen, das ihn direkt angeht. Ihm muss aber auch Gelegenheit gegeben werden, sich das Wissen anzueignen.

Diese Gelegenheit hat sich der Zeit angepasst.

Das Haibacher Mitteilungsblatt mit seiner Auflage von ca. 1700 Exemplaren ist das Amtsblatt der Gemeinde, also deren offizielles Veröffentlichungsblatt. In dieser Publikation finden wir amtliche Bekanntmachungen der Gemeinde wie beispielsweise Bebauungspläne, Abgabesatzungen und sonstiges örtliches Satzungsrecht. Schon die Auflage zeigt, dass nicht einmal die Hälfte der Bürger (bei zwei Lesern pro Heft) erreicht werden.

Die Internetseite der Gemeinde ist schneller, flexibler und kann Informationen weit streuen. Unser Internetauftritt ist sehr gut organisiert und zeigt die Vielfalt der Gemeinde. Als neuester Inhalt stehen seit Kurzem auch die aktuellen Protokolle der Gemeinderatssitzungen online. (Nachdem sie in der Folgesitzung genehmigt wurden. Beispiel: Protokoll der Sitzung des Kulturausschusses vom Mai wurde genehmigt im Oktober und danach veröffentlicht)

Haibach-App: Die Haibach-App ist wenig bekannt. Sie bietet viele Möglichkeiten, mit dem Rathaus in Kontakt zu treten. Informationen sind eher schwierig zu finden.

Nachteil dieser Quellen: Informationen müssen aktiv gesucht werden.

Moderne Informationsquellen „streuen“ ihre Inhalte, erreichen also auch Nutzer, die nicht selbst aktiv werden, sondern nur über das aktuelle Geschehen Bescheid wissen wollen.

Das „soziale Netzwerk“ (also Facebook und andere Social-Media-Kanäle) bietet die denkbar einfachste Informationsstreuung mit Menschen auf der ganzen Welt.

Wenn man daran interessiert ist, die Informationen aus der Gemeindearbeit möglichst vielen Bürgern zukommen zu lassen, sollte man alle Medien nebeneinander bedienen. Nur so erreicht man die größtmögliche Anzahl von Bürgern.

Genau dieses Ziel war der Sinn des Antrages, den FWG-Gemeinderat Christian Fuchs mit seiner Eingabe hatte: Möglichst viele Bürger sollen teilhaben an der Arbeit des Gemeinderates, der Verwaltung, des Bauhofes, der „Gemeinde“.

Warum das „keiner im Rathaus machen will“ ist mir nicht erklärlich.

Robert Fuchs

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Im August hat der Gemeinderat beschlossen, für Schule, Schwimmbad und Hort eine neue Gas-Heizung mit Blockheizkraftwerk anzuschaffen. Bernd Oppenrieder vom SPD-Ortsverband ist mit dieser Entscheidung nicht zufrieden und schreibt der FWG einen "offenen Brief". Unser Vorsitzender und Gemeinderat Ingo Adams antwortet und unser Gemeinderat Jürgen Goldhammer nimmt dazu Stellung:

 

Ingo Adams hat an Bernd Oppenrieder auf dessen Brief geantwortet. Die SPD hat diese Antwort als sehr konstruktiv empfunden

Hallo Bernd,

vielen Dank für Deine Nachricht. Ich bin nach wie vor überzeugt, eine richtige und nachvollziehbare Entscheidung getroffen zu haben (wg. Stickoxidausstoß, Feinstaub, Platzmangel und Investitionssumme). Allerdings kann man gerne Deine Argumente, jedes für sich, noch einmal einer gewissenhaften und sorgfältigen Prüfung unterziehen.

Das würde ich dann auch gar nicht als "Nachkarten" ansehen. Tatsache ist, dass Ihr Eure Argumente niemals klipp und klar aufgeführt und erläutert habt. Da fehlte der Gegenpol zu Jürgens Großmanns Ausführungen. Insofern war es doppelt schade, dass zu der entscheidenden Sitzung weder Du noch Bodo Leiblein anwesend waren. Was habe ich gelernt? Ich brauche das nächste Mal bessere Informationen und beide Blickwinkel. Bei diesem Thema bin ich erst dazu gekommen, als drei Viertel der Entscheidungsfindung schon absolviert waren.

Und das nächste Mal sollten wir alle zusammenarbeiten, um ohne Verbissenheit und übertriebene Emotionen einfach nur die beste Entscheidung für Haibach zu finden - basierend alleine auf umfassenden Fakten.

Ich weiß ja nicht, über welches Medium Ihr Euren offenen Brief verbreiten wollt. Ich habe da überhaupt kein Problem mit, so etwas dient einer lebhaften und offenen Diskussion, die ich mir für die kommenden fünfeinhalb Jahre wünsche. Dabei kannst Du diesen Brief gerne als meine ganz persönliche Meinung dazu stellen. Sozusagen als "Gastbeitrag".

Ingo Adams

Stellungnahme von unserem FWG Gemeinderat Jürgen Goldhammer

Nachtrag zu unserem Bericht der Gemeinderatssitzung vom 19.08.2020

– Richtigstellung

Unsere Ausführungen zur TOP 4 der GR-Sitzung – Antrag der SPD-Fraktion: Absetzung des Tagesordnungspunktes „Erneuerung Heizungsanlage Schule“ möchten wir nach erneuter Recherche mit folgender Aussage richtigstellen:

Förderfähig sind die Anschaffungskosten des geförderten Wärmeerzeugers, die Kosten für Installation und Inbetriebnahme sowie Kosten der erforderlichen Umfeldmaßnahmen.

Die im IfE-Gutachten von 2018 ermittelten Gesamtkosten in Höhe von ca. 1,0 Mio € für Errichtung einer Hackschnitzelverbrennung in der Schule wären somit weitestgehend komplett förderfähig.

Die Förderung würde daher ca. 350T €, bei der zu erwartenden Investition von 1 Million, betragen. Die Kostenanteil der Gemeinde würde sich somit auf ca. 650T € reduzieren und wäre damit immer noch über 200T € höher als bei der durch den Gemeinderat beschlossenen Erdgas/BHKW Variante.

Die gewählte Variante ist nicht nur nach unserer Auffassung und den durch die Fachleute vorlegten Fakten für die Beheizung der Schule mit Kinderhort die technisch und ökonomisch richtige, sondern auch die vernünftigste Variante.

Jürgen Goldhammer

 

Vom SPD-Ortsverein (Vorsitzender Bernd Oppenrieder) kam dieser

"Offene Brief" an FWG zum Thema "Heizung"

22. September 2020

Liebe Freundinnen und Freunde von der FWG,

in Eurem Bericht über die Gemeinderatssitzung vom 19.08.2020 rechtfertigt Ihr Eure Entscheidung für eine Gasheizung (Blockheizkraftwerk) für Schule, Hort, Schwimm-bad und Turnhalle damit, diese sei von Euren Gemeinderäten/Innen „wohl überlegt“ getroffen worden sei.

Die Auseinandersetzung mit den Argumenten, die zu dieser Entscheidung geführt haben, begründet erhebliche Zweifel, ob das wirklich alles bis in die letzte Konsequenz durchdacht war oder Ihr euch nicht nur für die Sache der CSU stark gemacht habt, für die – jedenfalls nach den Ausführungen von Herrn GR Kruschina - bei der Vergabe von Aufträgen Umweltschutz nicht vor Wirtschaftlichkeit steht (eine Auffassung, die man haben kann, die aber von uns ganz grundsätzlich nicht geteilt wird). Denn als Hauptargument gegen eine Hackschnitzel (oder Pellets-) Heizung beruft auch Ihr euch vor allem auf Kostengründe. Die CSU spricht dabei von einem Kostennachteil von 200.000.-- €.

Wenn man solche Behauptungen aufstellt oder unterstützt, müssen sie aber auch stimmen!

Der behauptete Kostennachteil wird auf ein Gutachten aus dem Jahre 2018 gestützt, wonach von der Gesamtinvestition i.H.v. von ca.1 Mio. € „nur ein Teilbetrag von ca. 260.000.--€ förderfähig wäre. Konsequenz: der erreichbare Förderbetrag belaufe sich auf ca. 90.000.-- € und damit nur ca. 10% der Gesamtinvestitionssumme.

Nun beruht diese Annahme aber auf der Fördersituation von 2018. Hättet Ihr - was wir Euch mehrmals an Herz gelegt hatten – das seit dem 1.1.2020 in Kraft getretene „Förderprogramm für das Heizen mit erneuerbaren Energien“ geprüft, hättet ihr bei Euren Überlegungen folgendes aus diesem Programm zu den förderfähigen Kosten zur Kenntnis nehmen können:

„Als förderfähige Investitionskosten gelten grundsätzlich die Anschaffungskosten des geförderten Wärmeerzeugers, die Kosten für Installation und Inbetriebnahme sowie die Kosten der erforderlichen Umfeldmaßnahmen.“ (Zitat Förderprogramm der BAfA)

Die einfache rechnerische Konsequenz hieraus wären für unser Projekt bei einer an-genommenen Investitionssumme von 1 Mio. € Fördermittel von 350.000.-- € an Stelle der von Euch behaupteten 90.000.-- € gewesen. Das ist kein „Pappenstiel“ und die Differenz von rund 260.000.-- € wäre nun jeden Anlass wert gewesen, die ganze Entscheidung nochmal neu zu überprüfen und erst dann zu entscheiden (wie wir es beantragt hatten!).

Eine kleine Recherche im Internet oder ein kurzes Telefonat mit dem Umweltbeauftragten des LRA Aschaffenburg hätte Euch hierüber Klarheit verschaffen können. Dies zu unterlassen war jedenfalls nach unserer Überzeugung keineswegs „wohl überlegt“.

Dies umso mehr, weil Ihr auch die Einführung der CO2 Steuer ab 2021 nicht mit in eure Überlegungen einbezogen habt. Diese hätten nämlich ohne Weiteres folgendes ergeben:

Bei einem Zielwert für 2025 von 60.-- € je Tonne CO2 und einer angenommenen konstanten Laufzeit der Heizung von 20 Jahren (was eher unwahrscheinlich ist), kämen weitere 200.000 € Kostenvorteil der Hackschnitzelheizung gegenüber der Gasheizung ,die die im gleichen Zeitraum ca. 3200 Tonnen (!!!) Kohlendioxid emittiert, hinzu.

Die anderen technischen Einwände wie bauliche Veränderungen, Platz für Speicher und Lagerung der Hackschnitzel haben wir zu keinem Zeitpunkt als Problempunkte negiert; bei gemeinsamer Anstrengung wären sie aber lösbar gewesen wären, wenn man das nur gewollt hätte.

Und schließlich hätte schon die bloße Rückfrage, besser noch ein kurzer Besuch (z. B. in Großostheim, wo man eine entsprechende Anlage seit 2004 erfolgreich betreibt!) gezeigt, dass die behaupteten zusätzlichen Personalkosten – laut CSU „Rund-um-Betreuung-24/7“ - zur Betreuung der Heizung sich in der Realität in mehr als über-schaubaren Grenzen halten.

Wer etwas nicht will sucht Gründe, wer etwas will sucht Wege.

Dabei hatten wir von der SPD ja nicht einmal den Antrag gestellt, eine Hackschnitzelheizung zu bauen. Vielmehr hatten wir lediglich beantragt, die Entscheidung im Lichte neuer Entwicklungen, insbesondere wirtschaftlicher Natur, die ja nach Auffassung der CSU, der Ihr euch leider angeschlossen habt, die gewichtigere Bedeutung haben, noch mal zu überprüfen. Aber selbst dazu konntet Ihr Euch nicht durchringen.

Vielmehr habt Ihr in einem bedenklichen Eilverfahren ohne Not mit der CSU eine Entscheidung getroffen, die

  • ökologisch ein Armutszeugnis für unser Gemeinde ist (wir blasen jährlich 160 to CO2 in die Luft, obwohl wir es nicht müssten
  • ökonomisch eine glatte Fehlentscheidung ist, da der von der CSU ermittelte angebliche Kostennachteil der Hackschnitzelheizung von 200.000.-- € sich bei sorgfältigerer Überprüfung in einen Kostenvorteil von ca. 200.000.-- € verwandelt und
  • technisch einfallslos ist, weil sie unterstellt, es gäbe für Speicher und Lager nur Lösungen „rund um das Schulhaus“.

Die Gesamtschau der Tatsachen führt nach unserer Auffassung zu der zwingenden Schlussfolgerung, dass diese Entscheidung entgegen Eurer Auffassung jedenfalls eines nicht war, nämlich: Wohl überlegt!

 BErnd Oppenrieder

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Leserbrief im Main Echo 2020-07-01

Thema: Büchelbergstraße

Zu: »Haibach: Bürger ärgern sich über Sprengungen und Hochwasser«, Ausgabe 19. Juni

Wenig hilfreich geäußert

Haibacher Bürger ärgern sich auch über die Umleitung wegen der Bauarbeiten an der Adlerkreuzung. Dazu habe nicht nur ich mich geäußert, sondern auch ein Anwohner der Eckenerstraße. Da im Zusammenhang mit den monatelangen Adlerkreuzungsbauarbeiten die für den Zubringerverkehr zum Klinikum viel genutzte Verbindungsstraße Sponackerweg derzeit gesperrt wurde, fließt nun der Verkehr meiner Meinung nach unnötigerweise in den Haibacher Ortskern und bereitet Verkehrsprobleme. Die gesperrte Verbindung Sponackerweg hat laut früherer Verkehrszählung täglich circa 4000 Autos bewältigt. Diese sind nun in der Hauptsache auf die Büchelbergstraße umgeleitet, die sowieso einen täglichen Verkehr von circa 3000 Fahrzeugen hat. Eingerichtet hat die Umleitung zwar das Staatliche Bauamt Aschaffenburg, aber mit Rücksprache mit den Verantwortlichen bei der Gemeindeverwaltung. Diesen Verantwortlichen ist bereits seit Jahren bekannt, dass die Bewohner der Büchelbergstraße und auch der Eckenerstraße über die starke Verkehrsbelastung klagen. Mit etwas gutem Willen und kreativen Lösungen hätte man auch kürzeren Strecken für die Umleitung wählen können, um den Ortskern nicht zu verstopfen und auf Gehsteige ausweichende Autos zu vermeiden. Dazu gäbe es die Strecken Neue Heimatstraße oder Aschaffenburger Straße. Auch hier hätte man wie jetzt in der Büchelbergstraße ein einseitiges absolutes Halteverbot beschildern können. Denkbar wären auch Einbahnregelungen in den beiden Straßen gewesen, um den Verkehr zu verteilen. Die Straßenbreiten können auch kein Gegenargument sein, da auf der gesperrten Strecke Sponackerweg auch schmälere Straßen wie Hirtenbornstraße und Hohe Kreuzstraße folgen. Es wäre mehr als angebracht, wenn man für die Umleitung eine andere Strecke als die Büchelberg- und Freiheitsstraße gewählt hätte, zumal diese Straßen sowieso tagtäglich einen beträchtlichen Teil des Ortsverkehrs aufnehmen, genau wie die Eckenerstraße. Die Umleitungsstrecke hat weitere Ungereimtheiten, leitet im Verlauf der Würzburger Straße in die falsche Richtung, außer jemand will wirklich zum Adler-Modemarkt. Dort an der Adlerkreuzung ist das Abbiegen nach Aschaffenburg nicht möglich, somit muss man auf der Würzburger Straße erst mal zurück Richtung Edeka-Kreuzung. Schade, dass der Bürgermeister sich wenig hilfreich äußerte, sowohl zur Strecke als auch zu den vielen Geschwindigkeitsüberschreitungen auf der Büchelbergstraße.

Gerlinde Maier, Haibach

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Leserbrief im Main Echo vom 2020-06-24

Thema: Sprengungen in Dörrmorsbach

Ein Hund bellt jetzt weniger

Die Kirchenglocken läuten zu laut oder zu früh, das Drahtseil schlägt an den Fahnenmast, der Hund bellt zu viel, der Durchgangsverkehr zum kostenlosen Gartenwasser stört, die Sprengungen sind zu laut ... was kommt als Nächstes? Ja Freunde, wärt ihr doch dort geblieben, wo ihr hergekommen seid.
Aufs Land wollt ihr, ja, aber zu Euren Bedingungen; ruhig soll es sein, nach Blumen duften und Bambi kommt bis an den Gartenzaun, ruhig und idyllisch und die alteingesessenen Bewohner sollen sich dementsprechend verhalten und anpassen. Find ich toll! Aber dennoch hoffe ich auf eine einvernehmliche Lösung für beide Seiten. Ach übrigens - ein Hund bellt jetzt weniger ... er wurde im eigenen Garten vergiftet.

Christa Wunderlich, Haibach-Dörrmorsbach

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Leserbrief im Main Echo 2020-06-26

Thema: Sternenkinder

Ratsentscheidung reißt Wunden auf

Beim Lesen dieses Artikels frage ich mich, ob unsere Gemeinderäte in den heutigen Corona-Zeiten keine anderen Sorgen haben, als eine derartige Beschlussvorlage doch tatsächlich mit Stimmen der CSU-Räte (zur Erinnerung: Das »C» bedeutet »Christlich«) und der FWG abzulehnen.
Da wird doch tatsächlich argumentiert, dass alle Fälle gleich behandelt werden müssen. Die Eltern, denen ein derartiges Unheil widerfährt, »gleich zu behandeln« mit standardmäßigen Todesfällen, ist doch eine Farce ohne Beispiel. Wenn die Gemeinde schon die Möglichkeit hat, diese Bestattungsart für die Allgemeinheit nahezu kostenneutral anzubieten, verbietet sich nach meinem Dafürhalten eigentlich jegliche Diskussion für das Für und Wider. Die Räte, die hier dagegen gestimmt haben, haben ein derartiges Schicksal im näheren Verwandten- oder Bekanntenkreis offensichtlich nicht erleben müssen, sonst wäre die Entscheidung wahrscheinlich anders ausgefallen. Mein Mitgefühl gilt allen Eltern, die den Tod eines Kindes (völlig egal, ob geboren oder ungeboren) betrauern müssen. Für Betroffene reißt diese Gemeinderatsentscheidung doch Wunden auf, die ernsthaft wohl niemand gewollt haben dürfte. Ich hoffe, dass die neue Beschlussvorlage der Verwaltung im Gemeinderat mit Pauken und Trompeten durchfällt und die ursprüngliche Vorlage des Ausschusses doch noch durchkommt.

Stefan Leybold, Mainaschaff

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An Klimafolgen anpassen oder Klima schützen?

Der Klimawandel macht auch vor Haibach nicht Halt. Bei der ersten Haibacher „Klimakonferenz“ trafen sich einheimische Fachkräfte, die von den Folgen des Klimas direkt betroffen sind. Sie erörterten die Frage, wie sich der Klimawandel auch in unserer Heimat zeigt. (Siehe Main Echo vom 30. Januar)
Ziel der "Klimakonferenz" ist es, aus den gewonnenen Erkenntnissen einen Katalog von Maßnahmen zu erarbeiten, wie man sich in Haibach auf den Klimawandel vorbereiten kann. Nicht besprochen wurde, was man gegen den Klimawandel selbst tun könne. Projektleiterin Olonscheck sprach zwar an, dass die Kommunen im Bereich des Klimaschutzes eine wichtige Rolle spielen. Sie könnten etwa durch die Reduzierung des Energieverbrauchs kommunaler Liegenschaften eine Vorreiterrolle wahrnehmen und beispielgebend tätig werden. Doch Klimaschutz gehöre auf eine andere Tagesordnung.
 
Welche Schwerpunkte sollen gesetzt werden?
Haben Sie Ideen, wie man in Haibach Klimaschutz vorantreiben kann?
Haben Sie Ideen, wie man sich auf die Klimaveränderng anpassen kann?

Haben SIE gute Ideen?

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Ortskerngestaltung

Unser Dorf soll schöner werden!

Der Gemeinderat hat sich eine große Aufgabe gestellt: „Wie soll unser Ortskern in Zukunft aussehen?“ Diese Frage wird ihn noch lange beschäftigen. Und: Ohne die Anwohner geht nichts!

Sie sind es, die das Konzept in den folgenden Jahren mit der Gemeinde umsetzen.

Es geht bei den Gesprächen um das Gebiet rund um das Rathaus. Hauptstraße, Rohrbachstraße, Fischergasse und Merkelstraße sind die äußeren Grenzen. Daneben steht aber auch das Gelände an der alten Volkschule, die Jahnstraße und Freiheitstraße zur Diskussion.

Was ist zu verbessern? Wo sind Defizite?

Sollen alte Häuser erhalten werden?

Soll die Gemeinde die alten Anwesen erwerben?

Wie soll die Nutzung sein?

Brauchen wir mehr Wohnraum?

Wollen wir mehr Grünflächen?

Soll der Verkehr verbessert oder umgeleitet werden?

Soll weitere Bebauung erleichtert werden?

Zu all diesen Fragen sammelt auch die FWG Antworten.

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Haben SIE gute Ideen?

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Errichtung einer Seniorenwohnanlage am Wendelberg (Walig-Garten)

Soll im Walig Garten ein privater Investor eine Seniorenwohnanlage errichten?

Soll der Investor die Planung vorgeben und das Verfahren bezahlen?

Soll die Gemeinde die Planung und die Kosten in die Hand nehmen?

Soll überhaupt keine Wohnanlage errichtet werden?

Haben SIE gute Ideen?

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Sonnenschutz im Dorffriedhof

Soll eine große Markise den Platz vor der Aussegnujngshalle überspannen?

Sollen Marktschirme aufgestellt werden?

Sollen Regenschirme als Schattenspender zur Verfügung gestellt werden?

Sollen die Beerdigungen in den Sommermonaten am Vormittag sein?

Haben SIE gute Ideen?

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